Im Jahr 1957 begann die glorreiche Geschichte der Omega Speedmaster. Omega verbaute in der Speedmaster das mechanische Kaliber 27 CHRO C12, welches auch als Lémania 2310 oder als Omega 321 bekannt ist. Der Name Speedmaster kommt von dem Tachymeter, welcher die Lünette der Omega Speedmaster als erster Uhr der Welt schmückt. Mit Hilfe des Tachymeters ist eine schnelle Umrechnung von einer gestoppten Sekundenzeit in einen Wert pro Stunde möglich.
Im Jahr 1968 wird das Kaliber 321 durch das Kaliber 861 und später durch das nur leicht veränderte Kaliber 1861, das noch heute verwandt wird ersetzt.
Ein riesiger Erfolg für die Omega Speedmaster war die Entscheidung der NASA, diese Uhr für den Einsatz im bemannten Raumfahrtprogramm zu nutzen. Am Handgelenk des Astronauten Buzz Aldrin war die Omega Speedmaster die erste Uhr auf dem Mond.
Auch bei der Rettungsmission der Apollo 13 im Jahre 1970 nahm die Omega Speedmaster eine wichtige Stellung ein, da sie nach Ausfall fast aller Geräte an Bord zur Navigation des Raumschiffs verwendet wurde. Mit ihrer Hilfe wurde die Dauer der Raketenzündung zum Wiedereintritt in die Erdatmosphäre bestimmt - eine fehlerhafte Messung hätte die Apollo 13 in die Weiten des Weltraums katapultiert. Nach geglückter Landung wurde der Omega Speedmaster Professional die höchste von Astronauten verliehene Auszeichnung zuteil, der Snoopy Award.
Auch heute gehört die Omega Speedmaster Professional zur Standardausrüstung der NASA als auch der russischen MIR Station. Manche Astronauten bevorzugen heute allerdings die 1998 vorgestellte Omega Speedmaster X-33, welche auf die Handhabung mit Handschuhen optimiert wurde und als Hybriduhr mit einem LCD Feld über dem normalen Ziffernblatt einige Zusatzfunktionen bietet.
Seit der Vorstellung der Omega Speedmaster im Jahr 1957 wurden über 250 Variationen der Speedmaster herausgebracht, mit unterschiedlichsten Komplikationen und Uhrwerken. Die aktuellsten Modelle zur Feier des 50-jährigen Jubiläums finden Sie unter:
